Schloss-Bräuhaus Illertissen



 
                                  Feine schwäbische Küche und Bier aus der eigenen Brauerei
 
 
 

 

Aus der Chronik     


Wann die ursprüngliche „Schloßbrauerei“ ins Leben gerufen worden ist, das lässt sich leider auch in der Chronik nicht nachlesen, aber wahrscheinlich hat Freiherr von Vöhlin unter den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges eben auch das Bedürfnis empfunden, ein eigenes Bräuhaus zu besitzen. So wurde eines Tages das  Brauwerk errichtet und mit dem Biersieden begonnen. Und das Bierbrauen hat sich dann auch so gut eingeführt, dass sich im Jahr 1686 der Neubau eines Brauhauses an zweckdienlich erwies.     

Anno 1756 ging die Herrschaft Illertissen an den bayerischen Kurfürsten Max Joseph III. Über und somit auch das Vöhlinsche Brauhaus.     

Im Jahre 1803 wurde der bisherige Privatbesitz Illertissen dem bayrischen Staate einverleibt, aus diesem Grunde wurde von nun an das  Bräuhaus zu einer jährlichen Pachtsumme von 2700 Gulden  verpachtet. Jedoch bevor die erste Pachtzeit von 6 Jahren abgelaufen war, entschloss man sich staatlicherseits, das Bräuhaus ganz zu  verkaufen. Als Käufer trat der bisherige Pächter Johann Georg  Käser auf.              

Als Merkwürdigkeit aus der damaligen Zeit ist noch zu berichten, dass das Brauhaus, als sich einst ein Schulhausneubau als notwendig erwies, dasselbe aushilfsweise als Schulhaus diente.     

In nachfolgender Zeit gab es nun häufigen Wechsel unter den Besitzern, von dessen genauem Ablauf zu berichten wir uns hier ersparen wollen.     

Erwähnt  sei vielleicht, dass 1906 unter Anton Michel ein neues Sudhaus  und  ein Dampfkesselhaus mit Maschinen angebaut wurde. 1907 entstand ein Eis- und Lagerkeller. Zweifellos überstiegen jedoch diese Investitionen Michels finanzielle Kraft und führte so zur Zwangsversteigerung. Neuer Käufer wurde Konrad Gairing von Unterfahlheim. Er hielt den Besitz jedoch nur wenige Jahre.     

Am 4. Oktober 1911 wurden neue Besitzer Sebastian und Philomena Endres, letztere wurde nach dem Tode ihres Gatten Alleinbesitzerin der Brauerei. Als Nachfolger trat 1954 ihr Sohn Franz Xaver an, der mit  seiner Gattin Helene geborene Semler den Betrieb führte. 1986 übernahm Sohn Rudolf Brauerei und Gaststätte und führt sie weiter  mit seiner Frau Annette, geborene Schweighart aus Kronburg bis heute.  Auch wurden in dieser Zeit mit größeren Umbaumaßnahmen begonnen. Seit 1996 erstrahlt auch die Schloßbräu-Außenfasade in neuem Glanz. 1998 bis 2002 wurden die Terrassenanlage sowie  Biergarten-Sommerhalle und Ausschank renoviert.     

Nicht zuletzt bekam auch das Brauerei-Gebäude, welches Flaschen-Füllerei, Lager-und Kellerräume umschließt ein neues Dach und eine markante Außenansicht.     


    
    

Nach diesem kleinen Einblick der „Schloßbrauerei“ wünschen wir all  unseren Gästen einen angenehmen und gemütlichen Aufenthalt in unserem traditionsreichen Brauerei-Gasthof.